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Schwarzwaldverein Ottenhöfen

Ein aktiver Verein stellt sich vor

Orstgruppe Ottenhöfen feierte 2008  das 50-jährige Gründungsfest

Die Geburtsstunde der Ortsgruppe Ottenhöfen des Schwarzwaldvereins war der 28. April 1958 als im Hotel "Linde"  die Gründungsversammlung stattfand. Zum 1. Vorsitzenden der neuen Ortsgruppe mit dem Namen Ottenhöfen-Seebach wurde Revierförster i. R. Emil Maier aus Ottenhöfen und zum 2. Vorsitzenden Seebach's Bürgermeister Karl Sackmann gewählt. Weitere Vorstandsmitglieder wurden: Schriftführerin Gabriele Krespach, Rechner August Bell und Wander- und Jugendwart Paul Gennermann.

Gefördert wurde die Gründung von Gauobmann Max Jörger da allein aus Ottenhöfen und Seebach 26 Miglieder der Ortsgruppe Achern angehörten, darunter etliche Hoteliers, Gastwirte und Geschäftsleute. Ebenfalls maßgeblich beteiligt an der Neugründung der Ortsgruppe war der damalige Vorsitzende des Verkehrsvereins und langjährige Leiter des Forstamtes Ottenhöfen, Helmut Gnändiger.

Wenige Wochen nach der Gründung fand die erste Wanderung unter der Führung von Paul Gennermann auf die Schwend statt. In den folgenden Jahren erfreute sich der Verein einer stetig steigenden Mitgliederzahl. Heute sind 300 Männer und Frauen Mitglieder beim Schwarzwaldverein Ottenhöfen e. V. , so der Vereinsname seit 1983.

Neben Wanderungen im Schwarzwald, in der Pfalz, in den Vogesen und auf der Schwäbischen Alb wurden mehrtätige Wanderfahrten in die Alpen und insbesondere nach Süd-Tirol organisiert. Jedoch wird im Verein nicht nur gewandert sondern auch gearbeitet. So wurde 1966 der Weg durch die Edelfrauengrab-Wasserfälle um 400m  weiter ausgebaut. Der Elsa-Weg 1971/72 von Seebach nach Ottenhöfen verlängert und 1976 der anspruchsvolle Felsenweg angelegt.

Ein wesentlicher Bestandteil des Vereinslebens ist die Heimatpflege. Karl Bohnert (de Bott) war 1968 maßgeblicher Motor der Gründung einer Trachten- und Volkstanzgruppe., die seit 2001 ein eigenständiger Verein ist. In den Jahren 1973/74 wurde von Bürgermeister Johann Käshammer, dem damaligen 2.Vorsitzenden Walter Steimle und Karl Bohnert  die Aktion "Mühlen" ins Leben gerufen. Das Ziel war die Renovierung und Instandsetzung der dem Verfall preis gegeben Wassermühlen die im 19.Jdt. erbaut wurden. So wurden zwischen 1974 und 1990 die Rainbauernmühle, die Benz-Mühle am Bach in Furschenbach, die Bühler-Mühle im Lauenbach, die Mühle am Hagenstein und die Benz-Mühle im Unterwasser in hunderten Arbeitsstunden restauriert, so dass sie wieder funktionsfähig waren. Im Nachklang folgte die Anlegung des 13 km langen Mühlenrundweges, der sich zu einer touristischen Hauptattraktion von Ottenhöfen entwickelt hat. Als letzte große Aktion wurde unter der Federführung von Klaus Bohnert, Konrad End und Karl Müller im Jahre 2000 die Hammerschmiede gegenüber der evangelischen Kirche wieder  von Grund auf erneuert und wieder in Betrieb gesetzt. Die ehrenamtliche Arbeit der Mühlenrenovierer fand vielseitige Anerkennung, deren  Höhepunkt die Verleihung des Konrad-Adenauer-Preises 1982 in Frankfurt durch den damaligen Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg Herrn Lothar Späth war. Schließlich kommt beim Schwarzwaldverein die Geselligkeit nicht zu kurz. Neben der Jahresabschlussfeiern finden im Winter monatlich Stammtische, meist verbunden mit Dia-Vorträgen über Reisen in fremde Länder oder mit Bildern aus vergangenen Zeiten statt.  Einmal im Jahr heißt es anpacken beim Fest des Schwarzwaldvereins bei Willibalds Hütte auf der Sausteig. Früher fand das Fest als Mühlenfest an der Rainbauernmühle in Furschenbach statt.

Seit einigen Jahren bietet der Verein unter Federführung von Klaus Bohnert jeden Freitag eine Radtour an. Einmal im Jahr werden die Räder auf die Anhänger gepackt und andere sehenswerte Landschaften in Deutschland  erkundet.

Jeden Dienstagvormittag und Abend  bietet Ursel und Hans Fuchs eine Nordic-Walking-Tour an. Dieses Angebot einer Trendsportart erfreut sich einer immer größer werdenden Teilnehmerschaft. 

Reiner Vogt

Vorstandschaft im Jubiläumsjahr 2008

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Stehend: Horst Killinger, Konrad Hils, Klaus Bohnert, Robert Wunsch, Klaus Käshammer, Ursula Fuchs, Willibald Käshammer, Walter Steimle, Ingrid Hausmann, Günter Weissinger. Knieend: Hans Fuchs, Werner Benz, Hilmar Walter, Reiner Vogt, Bernd Bäuerle.

In der Hammerschmiede
Fotos: Wolfgang Speer
© http://www.natur-portfolio.de

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Walter Steimle erklärt den Besuchern die Hammerschmiede
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Eisen im Feuer
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Walter Steimle der Schmiedemeister

Weitere Informationen:

Ehrenvorsitzender

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Walter Steimle
 
 

1.Vorsitzender

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Bernd Bäuerle
 
 

2.Vorsitzender

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Reiner Vogt
 
 
 
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